ept GmbH stattet Formula Student Raceteam mit Zero-Steckverbinder aus
Das Racetech Racing Team der TU Bergakademie Freiberg ist ein studentischer Verein, der im Rahmen der Formula Student – dem weltweit größten studentischen Konstruktionswettbewerb – jährlich einen neuen elektrischen Rennwagen entwickelt und fertigt. Ziel des Projekts ist es, sich in internationalen Wettbewerben mit anderen Teams weltweit zu messen und die technische Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs unter Beweis zu stellen.
Die Herausforderung:
Maximale Zuverlässigkeit bei extremen Belastungen
Ein wesentlicher Bestandteil des vollelektrischen Rennwagens ist der Hochvoltakku. Mit einer Spannung von bis zu 600 V versorgt er die wichtigsten Komponenten im Fahrzeug mit Energie.
Wo hohe Spannungen fließen, steht vor allem Sicherheit an erster Stelle. Diese wird unter anderem gewährleistet, indem das Battery Management System (BMS) alle Zellspannungen sowie die Temperaturen der Zellen überwacht.
Keyfacts:
Wo hohe Spannungen fließen, steht vor allem Sicherheit an erster Stelle. Diese wird unter anderem gewährleistet, indem das Battery Management System (BMS) alle Zellspannungen sowie die Temperaturen der Zellen überwacht.
Keyfacts:
- Aus Platzgründen Auslagerung des Auslesens von Spannung und Temperatur auf BMS-Slave
- Kontaktierung aller Zellen für die Temperaturmessung auf der Zellverbindungsplatine (ZVP)
- Daten werden mehrmals pro Sekunde analysiert

Ein einziger falscher Messwert – ausgelöst durch eine instabile Verbindung – würde das Sicherheitssystem (den sogenannten Shutdown-Circuit) sofort auslösen. Das Fahrzeug würde von der Spannungsversorgung des Akkus getrennt werden und das Rennen wäre vorzeitig beendet.
Daher muss die Schnittstelle kompakt, robust und fehlertolerant sein.
Da der Bauraum auf der Platine extrem begrenzt ist, erfolgt die Auswertung der Daten nicht direkt auf den Zellverbindungsplatinen (ZVP), sondern auf dem darüberliegenden BMS-Slave. Die kritische Verbindung zwischen der Zellverbindungsplatine und dem Slave wird durch jeweils zwei ept Zero8 Leiterplattensteckverbinder realisiert.
Daher muss die Schnittstelle kompakt, robust und fehlertolerant sein.
Da der Bauraum auf der Platine extrem begrenzt ist, erfolgt die Auswertung der Daten nicht direkt auf den Zellverbindungsplatinen (ZVP), sondern auf dem darüberliegenden BMS-Slave. Die kritische Verbindung zwischen der Zellverbindungsplatine und dem Slave wird durch jeweils zwei ept Zero8 Leiterplattensteckverbinder realisiert.
Warum Zero8?
Die Anforderungen auf der Rennstrecke sind enorm: Starke Vibrationen, hohe Fliehkräfte in Kurven und thermische Belastungen fordern die Bauelemente heraus. Die Zero8-Steckverbinder bieten hier entscheidende Vorteile:

- Toleranzausgleich: Dank des innovativen Designs erlaubt der Stecker einen Versatz in X- und Y-Richtung von ± 0.4 mm im gesteckten Zustand. Das ist bei der Montage von mehreren Platinen übereinander ein unschätzbarer mechanischer Vorteil.
- Zuverlässige Kontaktierung: Trotz andauernden Belastungen, wie beispielsweise durch Vibrationen und Schocks, gewährleistet die innovative Kontakttechnologie Scale-X eine unterbrechungsfreie Signalübertragung. Wackelkontakte, die zu einem System-Shutdown führen könnten, werden so effektiv verhindert.
- Platzsparend: Das kompakte Rastermaß von 0,8mm ermöglicht es uns, die BMS-Slaves so klein wie möglich zu bauen, was vor allem Platz auf der Leiterplatte spart.
Gemeinsam auf die Pole Position
Durch unsere Unterstützung konnte das Racetech Racing Team die Zuverlässigkeit des Akkus signifikant steigern. Die Zero8 Steckverbinder haben sich als "Hidden Champions" im System bewährt und sorgen dafür, dass die Signalübertragung trotz hoher Belastungen, fehlerfrei und ausfallsicher funktioniert.
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