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    Berufsbild Oberflächenbeschichter  …oder wie man den Löffel zum Glänzen bringt

    Peiting, August 2014
    verchromter Löffel

    Verchromte Autoteile, glänzende Wasserhähne oder kleinste Elektronikbauteile…Kaum jemandem ist bewusst, wo man der Handschrift eines Galvaniseurs oder Oberflächenbeschichters, wie die neue Bezeichnung für diesen Beruf lautet, überall begegnet. Denn Oberflächenbeschichter veredeln mithilfe der Galvanotechnik und anderen Oberflächentechniken Metall- und Kunststoffoberflächen, um ihnen bestimmte Eigenschaften zu verleihen, wie z.B. Korrosionsbeständigkeit, Härte oder Leitfähigkeit für Elektrizität. Sie bringen also nicht nur Oberflächen zum Glänzen, sondern bestimmen gleichzeitig auch so wichtige Merkmale wie die Kratzbeständigkeit einer Chrombeschichtung.

    All dies geschieht mithilfe galvanischer Bäder, die der Oberflächenbeschichter gewissenhaft vorbereiten und kontrollieren muss. Vieles ist dabei heute automatisiert, umso aufmerksamer und sorgfältiger muss ein Galvaniseur jedoch arbeiten und alle Prozesse überwachen: stimmt die Temperatur und Zusammensetzung des Bades, ist die richtige elektrische Spannung angelegt?

    Naturwissenschaftliche Grundkenntnisse, vor allem in Chemie, sollte man deshalb für diesen Beruf ebenso mitbringen wie technisches Verständnis. Bei einer Bewerbung für die dreijährige Lehre sollte man außerdem mindestens einen Hauptschulabschluss mit guten Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern vorlegen können. Aufmerksamkeit und Sorgfalt werden ebenfalls groß geschrieben, denn Oberflächenbeschichter werden auch im Umweltschutz und der sicheren Entsorgung der Stoffe geschult und müssen oft spezielle Abwasseranlagen überwachen können.
    Das wichtigste ist jedoch der Spaß an der Technik in diesem vielseitigen Beruf, dem man im Alltag eigentlich ständig begegnet. Denn fast alles, was aus Metall ist oder zumindest so aussieht, ist in irgendeiner Form galvanisiert. Wenn das nicht ein spannender Beruf mit Zukunft ist?